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Wochenendtrips nach TschechienInzwischen haben wir eine ganze Anzahl Touren nach Tschechien unternommen. Daher wurde die folgende Übersicht notwendig. Wer das nicht alles lesen will, kann sich auch einfach nur die Bilder (mehr als 250, insgesamt mehr als 17 MByte!!) ohne jeden Text ansehen. Von den letzten beiden Touren haben wir die Bilder auf eine extra Seite hochgeladen. Dort stehen noch weitere mehr als 1000 Bilder, teils im Original und daher über 700 MByte groß. Das ist die Adresse: saiht.funpic.de
Außerdem habe ich die Einladungen und Bilder der Teilnehmer gesammelt.
Der Weg dieser Tour wird noch geplant. Wir haben eine Liste der Boofen in der Sächsischen Schweiz gefunden. Es wäre eine Premiere der Wochenendtour, unter einem solchen Felsvorsprung zu übernachten. Dann brauchen wir noch Isomatte und Schlafsack, aber sparen die Kosten der Übernachtung. Im Urlaub habe ich das schon einmal gemacht, es war sehr angenehm und dunkel.
Bereits gemeldet sind 4 Personen: Matthias, Max, Manuel H. und Michael. Ich versuche, dass hier regelmäßig zu updaten.
Zur Zeit liegt diese Tour noch in der Zukunft. Da die Einladungen schon Ende 2008 fertig sind, besteht die Gefahr, dass die Gruppe etwas zu groß wird. Im vergangenen Jahr haben zwar 8 Betten für 16 Personen ausgereicht, jedoch weiss ich nicht, wie die Situation in Jetrichovice (Dittersbach) aussieht. Daher steht auf der Einladung, sich bei mir anzumelden, bis 20 Teilnehmer zusammen sind. Alle weiteren haben die Möglichkeit, auf die Apriltour 2009 auszuweichen.
Bereits gemeldet sind 10 Personen: Alexander, Marcel, Mark, Matthias, Paul-Phillip und Thomas sowie Damaris, Gabi, Nadine und Susanne (20/01/2009). Ich versuche, dass hier regelmäßig zu updaten.
Entfernung laut maps.google.de: 15 Kilometer. GPS-Empfänger wird mitgenommen, ihr könnt hinterher die Daten hier downloaden und in GoogleEarth einlesen. Dürfte etwas genauer sein als ein Schrittzähler.
Endlich wieder ein Tour im alten Stil: Es gibt eine normale Einladung, aber weder ist bekannt, wer alles dabei sein wird, noch steht vorher ein Ziel fest. Jene Eventualitäten machen ja den eigentlichen Reiz aus und fordern das Improvisations- und Managementgeschick des Organisators. So sind 16 Personen zusammengekommen: Damaris, Edelgard, Ellen, Emily, Gabi, Janina, Jeannine, Katarina, Nadine und Rahela sowie Boris, Manuel, Marcel, Mark, Matthias und Sascha. Hier sitzen sie alle im Sonnenschein:
Vor der malerischen Kulisse des Elbsandsteingebirges mussten wir natürlich auch vorher schon für die Kamera posieren. Zudem folgte so manche Pause im Märchenwald:
Die Zusammenarbeit mit dieser Gruppe war im übrigen hervorragend! Obwohl einige schon Blasen an den Füssen hatten, waren sie weiter so optimistisch, uns andere nicht zu belasten, sondern gar zu motivieren. Ein weiteres Wunder waren unsere 10 Damen. Sie haben tatsächlich ohne Probleme in einem großen Zimmer mit nur 4 Betten und einem Bad übernachtet! Da hatten wir Herren weitaus mehr Komfort! Meinen Respekt noch im Nachhinein, kann es jetzt noch nicht ganz glauben.
In dieser netten Gruppe war es möglich, dass alle 16 Personen in nur 8 Betten übernachtet haben. Auch das Frühstück in zwei Gruppen hat perfekt geklappt und wir waren eine halbe Stunde vorher vertig :-) Und nicht zu vergessen das Wachtturmstudium, sehr gute Mitarbeit, viele konstruktive Gedanken, usw...
Emily's Schrittzähler im Handy zeigt 25 Kilometer bei der Hintour an. Habe das in GoogeEarth noch mal nachgemessen, es sind 20 Kilometer, also auch so eine Leistung. Elbe hat bei Schmilka eine Höhe von 125 üNN, Winterberg ist 556 üNN und wir waren ja oben. Einige auf- und abs folgten auch dann noch. Details folgen ...
Die Kahnfahrt durch den "Wilden Klamm" und den "Edmundsklamm" durften natürlich nicht fehlen.
Was Sascha nicht weiss: Damaris: "Der grüne Fleece-Pullover steht dir nicht!" Katarina: "Richtig, du hast keine grünen Augen". Die freundliche vietnamesiche Typberaterin in Hrensko nahm sich meiner an und empfahl eine CornFlowerBlue-farbige Lösung. Mark: "Aber beim Auge wird es ja innen hin heller!", was Emily mit "Stimmt doch, durch intensive Computernutzung bekommt man eckige Augen" kommentierte. Jene nicht-farbechte Variante war dank intensiven UV-Konsums auf der exponierten rechteckigen Fläche ein paar Helligkeitsstufen nach oben geklettert. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott eben nicht zu sorgen. Werde mal die Hinweise beachten und mit Komplementärbestrahlung (Papierabdeckung) einen Farbtonausgleich versuchen.
Zum zehnjährigen Jubiläum wollte ich gern noch eine Tour organisieren - in irgendeiner Form. Um den engen Terminkalender einiger Personen (mich eingeschlossen) unter einen Hut zu bringen, wurde nur eine Tagestour daraus. So konnten wir den Pioniertag am 21. Juli noch unterstützen und bis nach Barnewitz fahren.
Teilgenommen haben letzten Endes 18 Personen: Adina, Celina, Danielle, Ellen, Gabi, Julia, Maike, Sarah-Jane, Susan und Susanne sowie Boris, Christian, Francesco, Manuel, Marcel, Matthias, Nils-Erik und Richard. Patric war leider in letzter Sekunde krank geworden. Und Slawek leider auch. Hier mal ein Bild der Gruppe:
Leider besteht ein solcher Tagesausflug zum großen Teil aus der Bahnfahrt: 6 Stunden Anreise,
6 Stunden in der Natur und dann schon wieder 6 Stunden Heimreise. Also haben wir das Angenehme mit
dem Nützlichen verbunden. Einerseits kannten sich noch nicht alle untereinander, außerdem gibt es
ja immer Neuigkeiten zu erzählen.
Auf der zweistündigen Fahrt nach Cottbus haben wir erst mal
gefrühstückt. Unterwegs hat ein angetrunkener Aushilfs-Rapper und Pseudo-Comedian für weitere
Belustigung gesorgt.
Um 11:29 Uhr erreichten wir Schöna. Es folgte eine Fahrt mit der Fähre über die Elbe. Gleichzeitig überschritten wir die Grenze nach Tschechien und kamen auf der anderen Seite in Hrensko an. Die zahlreichen Fähren an der Elbe sind zu einem Verband zusammengeschlossen. Diese kann man mit übertragbaren preiswerten Sammelkarten benutzen (siehe unten links). Nicht so die Fähre des grenzüberschreitenden Verkehrs. Hier kostet ein Ticket gleich den doppelten Preis - Marktwirtschaft läßt grüßen! Ergo kaufte sich jeder ein Ticket wie rechts abgebildet.
Der verhangene Himmel zeigte nun seine unschöne Seite. In Hrensko fing es an zu regnen. Soll ich
erwähnen, dass einige (ihr wißt schon wer) erst mal
auf Toilette mussten? Schwamm drüber. Wir sind ja recht schnell los. Es waren nur 6 Stunden
bis zur Rückreise. Also stand das Preibischtor auf der Liste der Nahziele.
Dort kamen wir tatsächlich um 13:30 Uhr an. Der Regen hatte in der Zwischenzeit aufgehört. Im Winter
ist dort nichts los. Nicht so in der Sommersaison. Jetzt verlangte man Eintritt für
den Ausblick der Steine gegenüber dem Preibischtor. Das sparten wir uns einfach und machten uns auf den
schnellen Weg nach Mezni Louka. Immer noch war unser Plan, um 16:30 in Hrenkso zurückzukehren, um
gemeinsam zu Abend zu essen. Was uns natürlich nicht davon abhielt, auch unterwegs ein paar
Pausen zu machen. Von Celina gab es köstliche Oblaten[bruch]. Gabi hatte die original
Möhren bzw. Karotten im Garten angebaut - namens
Purple Haze. Und Nils schließlich
hatte leckere Spagetti mit Tomatensoße in
Tupperware ™ mitgebracht.
15:00 Uhr waren wir dann schon mal in Mezni Louka. Der direkte Abstieg ins
Tal zurück zur Elbe geht eine Asphaltstraße entlang - und ist denkbar langweilig. Wir wählten den
Edmundsklamm. Zwischenzeitlich kam sogar die Sonne heraus!
Zunächst ging es natürlich bergauf bis Mezna, und dann in
Serpentinen wieder steil bergab ins
Tal des Kamenice. Die Umweltbehörde hatte sich nun etwas Neues einfallen lassen: Ein Wegezoll -
wie im Mittelalter! Naja, nicht ganz. Offiziell ist es wohl gedacht, um den Weg instand zu halten
und die dafür notwendigen Kosten zu decken. Kopfgeld je Teilnehmer: 20 Kronen oder 80 Eurocent.
Immerhin gibt es eine schöne Eintrittskarte - siehe rechts.
Tatsächlich musste erst ein Weg im Tal gebaut werden, man kann nicht einfach endlos am
Ufer des kleinen Baches spazieren. Irgendwann ragen
rechts und links steile Felswände empor. Daher hat man an manchen Stellen kleine Tunnel
und Stollen in den Stein getrieben. Kurz vor der Ablegestelle versperrte uns ein Tor den Weg.
Selbstlos wies ich auf den Außenweg hin, um dieses Tor zu umgehen. Schade - einen solchen gibt es
nicht.
Alsdann sah ich mit dem Vorwurf konfontriert, das blinde Vertrauen der Gruppe ausgenutzt
zu haben! Das mit dem blind lag aber daran, dass es so
dunkel im Tunnel war :-) Nächstes Mal sollte
man besser Nils nach dem Weg fragen.
Um weitere 2 Euro erleichtert, besetzten wir einen leeren Kahn. Für einige war die Kahnfahrt neu - für die anderen ist sie immer wieder schön. Ein wenig unter Druck gestanden hatten wir bis hierher ja schon. Obwohl es keine Blasen gab. Aber zwanzig Minuten jemand anderes für sich arbeiten zu lassen und dennoch vorwärts zu kommen - das kann so entspannend sein!
Wieder einmal gab es einen Wasserfall, unter dem wir dennoch trocken durchgekommen sind. Den Trick verraten wir hier nicht, dafür ein paar Bilder des Klamms:
Irgendwann kamen wir dann auch endlich wieder in Hrensko an - 17:35 Uhr! Das reicht nicht mal für einen Schnellimbiss. Obwohl noch etwas Nutella übrig war. Schon war die Zeit für die Heimreise gekommen. Einige haben die Stunde nach Dresden auch zum Schlafen genutzt, so erschöpft waren sie. Lag aber eher am Schlafmangel der vorhergehenden Nacht.
Zum erschöpften Rückzug gibt es nicht viel zu sagen. Aus Spass haben wir das Durchschnittsalter ausgerechnet: 22,2 Jahre. Ohne die "weisen greisen Drei" hingegen nur 20,48. Das sind im Schnitt vier Jahre mehr als noch 2002. Da das mit dem Essen irgendwie ins Wasser gefallen war, stürzte die hungrige Meute angsichts des halbstünigen Aufenthalts am Berliner Hauptbahnhof in das amerikanische Spezialitätenrestaurant mit dem gelben Markenlogo. Will heißen: Wir waren noch bei McDonalds essen. Und Trinken. Geschafft fielen wir ins Bett.
Eine weitere Tour, die Nina organisiert hat. Es waren mit: Adina, Alicia, Corinna, Edelgard, Ellen, Gabi, Germaine, Janina, Jeannine, Jennifer, Rosita, Sarah und Susan sowie Christian, Hans-Werner, Manuel, Mark, Matthias, Patric, Stefan und Tom. Also 21 Personen. Hier mal ein unvollständiges Bild der Gruppe:
Inzwischen gibt es eine vorübergehende Seite, bei der alle Bilder (mehr als 700) eingesehen werden können: saiht.funpic.de . Natürlich kann man sie von dort auch herunterladen. Etwas Text steht auch schon da. Und ein weiteres Gruppenphoto ist verfügbar (es fehlen nur Susan und Ellen):
Diesmal wird wohl jemand anderes den Bericht schreiben und die Bilder einbinden, daher hier nur drei Exemplare für den Aufstieg der über 1000 Stufen, fliegende Schlafsäcke, das konzentrierte Wachtturmstudium sowie ein charakteristisches Bild der Tour von Gabi :-)
Eigentlich hatte ich gar keine Lust, bei dieser Tour mitzukommen. Nur habe ich das auch verlautbaren lassen. Zu meiner Überraschung war das einigen nicht egal, sie versuchten mich zu motivieren, das noch einmal zu überdenken und doch mitzukommen. Hier eine Liste der Punkte, warum eine Teilnahme von Vorteil wäre:
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Nach eher längerem als kurzem Überlegen sind mir viele Gründe eingefallen, warum man am letzten Februarwochenende diesen Jahres umbedingt in das Osteuropäische Land namens Tschechien zum Wandern mit ca. 20 Freunden reisen muss! Los gehts: 1. Soziale Gründe:
2. Gesundheitliche Gründe:
3. Gründe, die den persönlichen Erfahrungsschatz betreffen:
4. Konstruktive Entspannung durch:
Die Liste ist natürlich beliebig erweiterbar und manche Punkte überschneiden sich, genau wie manche Punkte eigentlich nur auf dich zutreffen. |
2. September 2006Nur ein Tagesausflug, um die Übernachtungskosten (und 'Unwägbarkeiten') zu sparen mit Adina, Janina, Jennifer, Susan sowie Hans-Werner und Matthias. Auf zur Bastei!

Ninas Idee: Einfach keine Übernachtung buchen, dann kann damit auch nichts schiefgehen. Und wir sparen diese Kosten, brauchen auch für einen Tag nur ein Ticket. Theoretisch kann dann nix mehr schiefgehen, sondern alles läuft exakt wie geplant.
Gute Idee, haben die Bastei auch erklummen. Aber uns verlaufen. Zeigt aber nur, dass man doch nicht alles perfekt planen kann!
Auf der Bastei hatte man einen herrlichen Blick auf die Natur-Felsenbühne Rathen. Und natürlich war die Natur am Wegesrand berauschend:
Doch auch die Tiere hatten es uns angetan.
Am Nachmittag haben wir auf Staudamm im Amselgrund eine kleine Bootsfahrt gemacht:
17. und 18. Juni 2006 - die 'undercover' tourEigentlich war's gar keine Tschechientour, denn wir sind gar nicht nach Tschechien (so wie die beiden folgenden Touren, die Nina organisiert hat). Da es aber auf fast 500 Meter an Tschechien dran war und wir im Elbsandsteingebirge unterwegs waren, kann ich es hier stehen lassen.
Zum Glück brauche ich keinen Bericht schreiben, den die perihel hat es übernommen:
Abfahrt
Während in Berlin für die WM Fans eine durchgefeierte Nacht zu Ende ging und die Nichtfans und arbeitende Bevölkerung ihre wohlverdiente Tiefschlafphase erreichte, machte sich eine kleine Gruppe von 10 Leuten auf, zu Bahn und Fuß die Tschechische Schweiz zu erkunden.
Stopp, Eine Gruppe von 10 Personen war geplant. Es kamen aber 11 Wanderer um 5:30 am Hauptbahnhof in Berlin an, wo sie noch einen weiteren auflasen. Das macht 12 Wanderer. Wer hatte sich dazugeschmuggelt:-) ? (BILD mit den Beiden)
Es blieb keine Zeit darüber nachzudenken, denn In gewohnter Panik „Schnell, schnell, wir verpassen den Anschlusszug“ stapften 24 Füße die Treppen runter Richtung Bahnsteig, wo der Zug nach Elsterwerder einfuhr.
Im Zug schauten wir aus dem Fenster, vorbei an dem langsam aufwachenden Berlin, den überfüllten Straßen, den Lärm und den Staub der Stadt. Wir ließen jegliches Fußballfieber hinter uns und freuten uns auf zwei erlebnisreiche Tage mit lieben Freunden.
Ausgerüstet mit Kartenspiel, ungeschälten Karotten, Asterixheft und den Frühstücksutensilien aus Janinas Rucksack vergingen die 5 Stunden Bahnfahrt wie im Flug.
In den Tagen davor schien die Sonne und es herrschten warme Temperaturen. Der noch gestern vorhandene Sonnenschein, hatte sich hinter dicken Wolken versteckt. Eine Teilnehmerin musste eine kalte Lektion lernen: Tragt bei Wandertouren immer festes Schuhwerk. Es kann, wenn das Wetter umschlägt fuuuuuuurrrrchtbaaar kalt werden.
Umsteigen in Elsterwerder –Dresden und endlich: Bad Schandau. Von hier aus nahmen wir trotz einiger sportbegeisterter Einwände den Bus Richtung….(?)
Ankunft geplante Unterkunft
Geplant war, in einer Unterkunft Gepäck abzulegen und mit der Wandertour zu beginnen. Doch wir sollten eine kleine Überraschung erleben. In guter Stimmung erreichten wir ein braunes Holzhaus, das direkt an einer Straße gelegen war. Dahinter befand sich auch unsere gemietete Unterkunft: Eine kleine Scheune, aus dem gleichen Holz wie das Haus gebaut, umgeben von wildwachsendem Grün.
Als uns Janina von der Idee erzählt hat, in einer Scheune zu übernachten, waren wir als abenteuersuchende, naturverbundene Städter (bzw. Randstädter) sofort begeistert.
Die Vorstellung im duftenden Heu einzuschlafen, umgeben von der Natur und guten Freunden hatte seinen Reiz. Wir verdrängten den Gedanken an herumtollende Ratten, jagende Mücken und akrobatisch talentierte Spinnen.
Wir passierten gespannt das offene Eingangstor. Das Grundstück wirkte verlassen. Niemand reagierte auf unser Klingeln und rufen. Nur die frisch aufgehängte Wäsche auf der Hinterseite des Hauses, offene Fenster und eine provisorisch aufgebaute Brück (Wer hat sie bloß genehmigt?!?) zeugten von Bewohnern. Wir lugten durch die Ritzen der Scheune und plötzlich kam uns unser Vorhaben nicht mehr so romantisch vor. (BILD mit Hans Werner) Aus der Traum von frischem Heu. Blieben nur noch die Ratten, Spinnen und Mücken.
Und was war mit unseren Gastgeber geschehen? War er in der Zwischenzeit selbst in den Urlaub gefahren? Oder gar verstorben?
Alternativen
All diese Fragen konnten unsere gute Laune nicht verderben und unsere begabte Initiatorin Janina arbeitete schnell mit Hans Werner einen Plan aus. Ein kleiner Botentrupp wurde ins Dorf geschickt, um Erkundigungen über den Verbleib unseres Gastgebers zu einzuholen und eventuell nach weiteren Übernachtungsmöglichkeiten Ausschau zu halten. Der Rest der Gruppe verbrachte die Zeit mit Sandballspielen (BILD-Janine transportiert andere mit einem Holzwagen) den Transport nicht mehr zum laufen fähiger Wanderer (Vielen Dank für die freiwilligen Helfer) (BILD Janine transportiert andere mit einem Holzwagen) und der Erforschung nur aus dem Biobuch bekannter Lebensformen (BILD –Frosch).
Der mutige Trupp schlug sich erfolgreich bis zum Dorf durch, und verwickelten sich schnell ins Gespräch mit den Einheimischen. Sie erzählten nichts Gutes von unseren Gastgeber. Nachdem Sie auch noch eine Bergstr. passieren mussten, kehrten Sie erschöpft in eine Pension ein und genehmigten sich erst mal ein kühles Blondes. Nach dem Gespräch mit den freundlichen Wirtsbesitzern, gefiel uns der Gedanke immer besser, die Übernachtungsmöglichkeit zu wechseln. Eine gute Entscheidung. Wie sich herausstellte hatte uns der Scheunenbesitzer vergessen.
Auch auf Wandertouren sind Handys manchmal ganz sinnvoll (Das soll eine Anspielung auf diverse andere Wandertouren mit Handyverbot sein :-) So konnten wir die Anderen schnell informieren. Sie nahmen dann den Bus (Dazu sag ich jetzt nichts;-)
Wanderung zu den Tschirnsteinen
Starteten bis auf zwei ihren Ausflug zu den Tschirnsteinen. Hier wir der saiht kurz seine Eindrücke wiedergeben:
(Eindrücke von saiht
Bitte nicht so viele Einzelheiten ;-)
Gemeinsamer Abend
Unterdessen erholten sich die zwei in der Unterkunft gebliebenen unter der Bettdecke. Hinter dem Haus war das Dorf zu Ende. Von dort hatten wir einen wunderschönen Blick auf eine große Wiese mit nicht enden wollenden Wäldern. Diese Aussicht und das Einatmen der ungewohnt sauberen Luft, ließ uns all den Alltagsstress vergessen.
Hatte der Tag noch mehr zu bieten? Thomas zeigte sein Animateurtalent, indem er uns mit Spielideen unterhielt. Zum einen wurde eine biblische Person in „Wer bin ich“ geraten. Ein fast Abend füllendes Programm beinhaltete das Spiel „Mach genau alles nach“. Es stellte sich heraus, dass Jennifer über die beste Beobachtungsgabe verfügte. Die Geschichten „Paul und Paula liegen auf den Zimmerfußboden“ und „Ein Mann liegt nackt auf einen Berg mit einen Streichholz in der Hand“ (Bin mir nicht mehr genau sicher, wie die Geschichten hießen. Du weißt die Namen bestimmt noch:-), regten unser kriminalistisches Denken an.
Nach diesem ereignisreichen Tag konnten wir gut schlafen.
Morgendlicher Start
Am nächsten Morgen mussten alle früh aufstehen. Die Wolken waren weitergezogen, und stattdessen zeigte sich Sonne am Firmament. Es versprach ein warmer Tag zu werden. Verschlafen sammelte sich die Wandergruppe zum Frühstück und für den ermunternden Austausch biblischer Gedanken. Nachdem wir morgens so richtig gemütlich gebummelt hatten, musste es dementsprechend zügig weitergehen. An der Bushaltestelle holte uns der uns schon bekannte Busfahrer ab und ließ uns an einer Weggabelung (BILD von Matthias) Zwei aus der Gruppe blieben im Bus und fuhren nach Königsstein.
Obwohl ich zugegebener Maßen auf dieser Wandertour etwas unter Schlafmangel litt und gern mit den Bus bis zum nächsten Ort vorgefahren wäre, bin ich all denjenigen dankbar die mich weiterwandern ermutigten. Denn bald war jede Müdigkeit und schlechte Laune vergessen. Wir genossen die gute Aussicht bei klaren Sichtverhältnissen, ließen uns die Sonne ins Gesicht scheinen und bewältigten jedes Hindernis – selbst wenn sich der Weg über schwindelerregende Höhen erstreckte und wir zwischen schmalen Felsspalten entlang kletterten. Die Strecke war für all diejenigen, die sich noch an die nass-kalte Wanderung im letzten Winter erinnerten ein Spatziergang. Zwischendurch stürzten sich einige halbverhungerte Wanderer auf einen Imbiss und ließen sich die Thüringer Bratwurst schmecken.
Stadtbummel
Endlich angekommen im Ort, sammelte sich die unterdessen etwas auseinanderdriftende Gruppe. Zwei Mitglieder konnten der Versuchung nicht widerstehen und mussten das Wasser am Springbrunnen testen. Sie spielten das Geschicklichkeitsspiel „Wer bekommt das meiste Wasser ab“. Matthias hat eindeutig gewonnen :-) (Bilder)
Gemeinsam gingen wir dann zur Fähre und trafen uns mit den Anderen. Von hier aus suchten wir uns eine Gaststätte, wo wir ein letztes Mal zusammen aßen. Dann ging es heimwärts. Auf den Weg nach Hause erfreute uns Jennie mit ein paar selbst-geschriebenen songs.
Also im Namen aller Teilnehmer noch einmal vielen Dank an die Initiatoren, besonders an Janina, die die meiste Arbeit hatte und an diejenigen die durch Organisation, Ideen, Provianttransport und Ähnlichem die 2 Tage gestaltet haben.
Bis zum nächsten Mal
eure perihel
Nur noch zur Erinnerung die Daten: 10:00 Ankunft/Bus 11:15 Forsthaus/dreckiges Heu/Telefon/suchen Volleyball mit Wasserball/neue Unterkunft/Busfahrer 14:10 Loswandern Hohe Zschirnsteine/560m/Höhenmesser Mark/2 nicht mit/weitere zwei/kleiner Zschirnstein/Aussicht/wackeliger Stein/Opa/Abstieg/Abendessen Zimmer: bibl. Personenraten/toter Mann auf Berg mit Streichholz/Tisch-Decke /
/Frühstück/Kaffee/Wachtturm/Bus/Pfaffenstein/2003 schon/ Aussicht/ Metalltreppen/ wieder zwei weniger/ Königsstein/ Zug/ viel schnelleres Assoziativgesetz/ biblische Vornamenraten/ Jenny Lieder/ kein Vortrag
Eigentlich war es gar keine Tschechientour, denn
Dennoch sind wir gemeinsam im Elbsandsteingebirge gewandert, waren nur 500m von Tschechien entfernt und haben ja auch gemeinsam den Wachtturm studiert.
21. und 22. Januar 2006Unsere Wandergruppe war in diesem Jahr besonders groß - 21 Personen waren der Einladung gefolgt und haben dieses Jahr teilgenommen: Celina, Damaris, Ellen, Felicitas, Gabi, Jeannine, Jennifer, Kerstin, Maike, Rahela und Susan sowie Hans-Werner, Manuel, 50cent, Matthias, Michael, Norman, Serge, Slawek, Thomas und Timon.
Endlich lag auch wieder mal Schnee. Da aber Januar außerdem mitten im Winter ist, geht die Sonne auch entsprechend früh unter. Daher sind wir schon sehr früh losgefahren. Das Frühstück durfte natürlich nicht ausfallen, es gab wieder mehr als genug zu essen. Zwei nette Schwestern waren wieder fleißig einkaufen. So gab es neben frischen Brötchen mit Marmelade, Nutella oder Thunfisch auch gekochte Eier und und und. Zu allem Überfluss wurden die belegten Brötchen noch im Zug von fleißigen Händen gezaubert und uns dann an den Platz gebracht. Wir hatten zwar fast 2 Stunden Fahrt von Berlin nach Elsterwerda, doch bei solch einem Service möchte man gar nicht mehr aussteigen!
Unser letzter Zwischenhalt der Hinreise war in
Dresden.
Noch vor 10:00 Uhr konnten wir loswandern. Gleich nach der Fahrt mit der Fähre über die Elbe ging es
in Bad Schandau den Berg hinauf. Wie schon ihre
Schwester vor 5 Jahren ist auch Jenny lieber die Berge
heruntergerutscht als
heruntergelaufen. Unsere Pausen waren wegen der Kälte
nicht mehr so lang wie im Vorjahr. Dennoch war das Elbsandsteingebirge von
beeindruckender Schönheit. In
winterliches Weiss getaucht kämpften wir uns den
Elbleitenweg entlag.
Kurz vor Schmilka hatten wir ein beeindruckendes Panorama
über die Elbe. Nur das Wetter bereitete uns am Samstag etwas Sorgen, denn bei Temperaturen um 0 Grad wurden
die einstigen Wege zu Schneematschepampepfaden. Zwischendurch gab's auch immer mal wieder Schneeregen. So
manche Treppe dauerte daher eine Ewigkeit, aber unserer
Laune tat das offensichtlich keine Abbruch. Auf dem Weg nach Tschechein begeisterten uns immer wieder die
jahrtausendealten Stalaktiten am Wegesrand.
An der Grenze sprintete sofort ein Beamter auf unsere Seite, um peinlich genau all unsere Personalausweise unter die Lupe zu nehmen. Damit hatten wir schon im Februar 2000 (siehe unten) interessante Erfahrungen gemacht. Und tatsächlich war Mark's Ausweis nur noch eine Woche gültig. Man hätte ja fragen können, wie lange er denn vorhabe zu bleiben - aber irgendwie kamen alle problemlos durch. Der Markt hinter der Grenze war ideal um ramponierte Rucksäcke gegen neue 'Replikate' auszutauschen.
Nach so viel Anstrengung waren wir erst mal geschafft. Einige hatten auch nasse Füße gekriegt. Also musste eine Unterkunft her. Natürlich übernachten wir nicht irgendwo. 4 Sterne sollte das Hotel schon haben. Zum Glück hat Hrensko ein ****-Hotel: - das Hotel Praha, mit Internetadresse: www.hotel-hrensko.cz. Einen Haken haben solche Nobelhotels allerdings: den Preis! Kein Problem für uns. Zum einen hatte Jeannine schon im Vorab die wichtigsten tschechischen Vokabeln gelernt. Doch wir spielten unser Trumpf-Ass aus: unser Spezialagent für Geiselnahmen und Verhandlungssachen - Slawek! Jahrzehntelanges Training hatten ihn optimal auf unseren Einsatz vorbereitet. Angst ist ihm etwas unbekanntes. Und so schickten wir ihn ins Hotel. Die Verhandlungen waren hart. Das Fußvolk zeigte sich uneinsichtig. Kompetenzmangel! Also wurde der Chef angerufen. Keine Seite wollte nachgeben. Dann der Durchbruch: Slawek hatte den Zimmerpreis um 40 - 53 % gesenkt!

Nun ging es also entschlossen ins Hotel. Beim Anblick der Badewanne auf den Zimmern vollführten manche fast eine Freudensprung. Unser zweitliebstes Utensil im Bad wurde der Fön, mit dem wir unsere nassen Sachen und Schuhe trocknen konnten. Nachdem wir uns beim Abendessen gut unterhalten hatten, uns so manche interessante Geschichte erzählt hatten und vielleicht auch das eine oder andere Bier getrunken hatten, gingen wir langsam auf unsere Zimmer. Aber nicht um zu schlafen - NEIN! Es galt noch, eine Runde UNO nach eigenen Regeln (eine Art 'Schummellieschen') zu spielen. Andere schauten Indi Jones oder MI:1, leider gab es keine kleine Literaturlesung am Abend, auch eine Nachtwanderung war schlicht undenkbar
Am Sonntagmorgen kündete der Sonnenschein den neuen Tag an.
Die Wolken waren über Nacht verschwunden, die Temperatur auf minus sieben Grad gesunken. Damit waren die
Matschwege des Vortages festgefroren, immerhin ein struckturierter und fester Untergrund. Zunächst ging es
aber ans Bufett zum Frühstück mit Ham und Eggs und Speck und Schinken und Eiern und Müsli und wieder und und.
Dann gings auf Thomas und Manuels Zimmer, gemeinsam studierten wir den Wachtturmartikel "Wem gehorchen wir - Gott oder Menschen?" in der Ausgabe vom 15. Dezember 2005. Darin wurde u. a. der Jahrestext für 2006 besprochen: "Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen" (Apostelgeschichte 5:29).
Alsdann gab es eine kleine Abstimmung, aber der Wandermut war noch nicht gebrochen. Also trafen wir uns vor dem Hotel, um den Aufstieg zum Preibischtor zu wagen.
Meine Planung besagte: 30 Minuten Aufstieg zum Preibischtor, 30 Minuten wieder herunter. Na gut, es ist Winter, also jeweils eine Stunde. Tja, soweit die Planung, es wurde wohl etwas länger. Feli fühlte sich inspiriert, ein Gedicht zu reimen, das ungefähr wie folgt ging:
Welch !%&§$ schöner Ausflug in die Natur |
Es war natürlich klar, dass die grandiose Aussicht für alle Strapazen entschädigen würde. Und so war nach ca. zwei Stunden die Aussicht erreicht. Der Schnee glitzerte in der Sonne. Einsame Steinsäulen aus Sandstein ragten in die Höhe. Ich hörte nun nur noch ein "Oh, wie wunderschön". Auf der Rückreise habe ich sogar ein kleines Gedicht erhalten, überschrieben mit "Ode an die Freude":
Ode an die Freude |
Matthias der Sadist |
Doch kaum waren wir dort, |
Matthias vielen Dank! |
Denn hättest du uns nicht so motiviert |
Nach dem Aufstieg konnten wir das Preibischtor sehen, hatten eine tolle Aussicht und trafen auch auf komische Leute. Einige sahen aus, als wären sie auf dem Weg zu einer Demonstration. Andere erinnerten stark an Vermummte auf dem Weg zur nächsten Randale, Steine zum Schmeißen waren ja genug vorhanden! Zumindest dubios und verdächtig schauten sie daher.

Auf jeden Fall ist Hans-Werner mit Ellen schon mal nach Hrensko vorgelaufen, um sich in ein warmes Restaurant zu setzen. Als die Kleckerstücke unserer Truppe so vorbeitröpfelten, sprangen sie heraus, um uns hereinzurufen. Da gab's dann lecker Essen. Die Anschlußverbindungen in die Heimat waren leider etwas unverständlich - egal, wir warteten lieber die nötige Stunde, um letzten Endes früher zuhause zu sein. Was auch immer Celina als giftiges Zeug trinken musste, fragt einfach Gabi, sie erzählt euch die Geschichte dazu. Ich habe hernach das Lied von Tic Tac Toe besser verstanden: "Und warum? Nur für den Kick, für den Augenblick? ... Nur für ein Stück von dem falschen Glück?" Die Standardantwort lautet wohl: "Naja, ich war jung und brauchte das Geld!"
Auf der Rückfahrt haben wir dann die wahre Jeannine kennengelernt. Sie erzählte uns, wie sie in der Ausbildung mit blutverschmierten Händen wehrlose Tiere ins Jenseits befördet hat - und das alles legal und bezahlt! Kurze Zeit später verschlug es sie *** deleted *** nach XxxXxxx. Auf welche Weise sie dort zu Geld gekommen ist, wissen wir nicht genau. In jedem Fall erwähnte sie einen sechsstelligen Euro-Betrag. Leider sagte sie auch, wie sie diesen angelegt hätte: in Bücher! Hätte ich so viel Geld in den Händen, mit Sicherheit hätte ich dafür nicht noch mehr Papier gekauft. Daran sieht man mal wieder den Werteverfall in unserer Gesellschaft! Wie sie ihren Lebensunterhalt zur Zeit bestreitet, darf ich hier leider nicht erwähnen - es wäre zu gefährlich für euch!! Nur soviel: Sie kennt Mr. Kobayashi und einige Leute, die einmal für Kayser Soze gearbeitet haben (the usual suspects) ...
Im Anschlußzug haben wir noch zwei Stunden etwas Psychologie in der Praxis probiert. Es ging um eine Art "Assoziativgesetz" im Rundlauf. Nachdem die abendliche Lesung am Vorabend ausgefallen war, gab uns Matthias noch eine Kostprobe der Literatur seiner Jugend. Glücklich und geschafft landenten wir kurz nach 23:00 Uhr wieder in der Heimat. Es war schon eine witzige Truppe.
Nachdem die letzte 'richtige' Tour schon 3 Jahre zurücklag, musste endlich mal wieder an die alte Tradition angeknüpft werden. Letzten Endes sind exakt 15 Personen mitgekommen, so daß die drei Wochenendtickets (5 Personen, 30 € pro Tag) voll ausgenutzt wurden. Mit dabei waren Damaris, Ellen, Esther, Janina, Katarina, Kerstin, Nadine, Steffi, Susan, Fabian, Joris, Manuel, Matthias, Max und Thomas.
Ganz reibungslos konnte es allerdings nicht losgehen. Eigentlich wollte auch Jennifer noch mitkommen, mit gepackten Sachen hatte sie am Morgen leider den Bus verpasst. Susan stellte erst auf dem Bahnhof fest, dass so früh morgens gar kein Zug fährt. Ich selbst hatte nicht viel Zeit für die Vorbereitung, Einladungen und Pläne, denn am Montag dieser Woche stand die Diplomprüfung zu Theoretischer Physik an. Doch die Mundpropaganda hatte den Ausflug weit genug getragen, die Gruppe sollte ja überschaubar bleiben.
Wie in den Jahren zuvor sorgten 2 nette junge Damen für unser Frühstück, so dass wir eigentlich nur 5:21 Uhr in den Zug einsteigen mussten. Diesmal konnte auch ich entspannen, es war schon fast eine 'care free'-Truppe zusammengekommen. In dem Chaos zu Hause habe ich keine meiner 2 Karten gefunden, also haben wir erst in Bad Schandau eine Karte gekauft.
Nachdem wir uns also im Zug gestärkt hatten, erreichten wir Schmilka. Zwischen Pirna und Königsstein war ein Schienenersatzverkehr eingesetzt, so dass auch etwas Busfahrt zwischendrin hatten. Damit konnte es erst genau Mittag losgehen. Mit der zweiten Fähre ging es zunächst über die Elbe. In Schmilka gab es früher natürlich eine Mühle, zeitlose Lebensweisheiten erinnern an die Romantik vergangener Tage. Noch kurz alle Sachen verpackt - und der Aufstieg kann beginnen! Auf den Wanderschildern ist vermerkt, dass man ca. eine Stunde bis zum Restaurant auf dem Winterberg benötigt. Tatsächlich ist der steile Weg ziehmlich anstrengend. In den Jahren zuvor benötigten wir zwischen 1,5 und 2 Stunden. Diesmal konnten wir uns schon nach 55 Minuten ins Gras legen und etwas sonnen. Und das, obwohl niemand so richtig in Form war!
Es folgte der Abstieg durch die Ritterschlüchte. Selbstverständlich mussten wir uns danach erst einmal
stärken. Auf dem undokumentierten Weg durch den Wald sind wir
über die Grenze nach Tschechien, der Weg war wie immer etwas matschig oder sumpfig. In Mezni Louka hielten
wir uns keine 5 Minuten auf, es war erst 17:00 Uhr. Also weiter auf dem 'Blaustrich'-Weg Richtung Zamenice.
Gegen 18:00 Uhr kamen wir bei auf dem Berg bei unserem einsam im Wald gelegenen
Hotel an.
In den Jahren zuvor hatte dieses Hotel ja leider geschlossen oder nur 6 Betten, jetzt endlich konnten wir
dort auch übernachten. Also haben wir unsere Zimmer bezogen, frisch geduscht und uns etwas auf die
Wiese gesetzt. So richtig
waren wir wohl nicht ausgelastet, einige sprühten gar vor
Energie :-). Nach dem Abendessen sind wir noch zu
einer Nachtwanderung losgezogen. Dabei konnten wir einige
fluoreszierende Pilze sehen. Und dank sternklarer Nacht war der Große Wagen gut zu sehen, damit der Polarstern
leicht auszumachen und auch klar, wo Norden ist. Nur Casiopeia verschwand am Horizont hinter den Bergen.
Zumindest haben wir uns nicht verlaufen, sondern waren pünktlich zurück. Danach gab es noch eine kleine
Buchlesung im großen Vierbettzimmer.
Frühmorgens um 9:00 Uhr wurde am Sonntag gefrühstückt. Einige waren gar um 6:00 Uhr aufgestanden!!! Das Frühstück war furminal - es gab ein großes Buffet! Hat alles sehr gut geschmeckt. Wir haben uns richtig die Bäuche vollgeschlagen. Es gab auch frischen Tee und Kaffee. Das beste Frühstück in Tschechien bisher. Und obwohl es etwas frisch war, haben wir uns danach auf die Wiese gesetzt, um das aktuelle Thema "Nicht mehr für uns selbst leben" aus dem Wachtturm zu betrachten. In konzentrierter Atmosphäre untersuchten wir die Bedeutung jener Worte Pauli etwas genauer. Nadine hatte sich gut vorbereitet und warm angezogen, um danach noch in den Straßendienst zu gehen.
Um 12:00 Uhr verließen wir also unser Hotel, um im Tal des Kamenice hinabzuwandern und mit dem Kahn den Wilden Klamm und den Edmundsklamm zu bezwingen. Vorerst kamen wir an die alte Stelle von 2002. Der Baum lag noch immer über das Wasser und war immer noch sehr stabil, also sind einige rüber. Allerdings sind wir gemeinsam auf der rechten Seite des Kamenice weitergewandert, es musste keiner über Steine springen oder durchs Wasser waten.
Nach kurzer Wanderung stand die erste gemeinsame Kahnfahrt im Edmundsklamm an. Nach einer kleinen Wanderung weiter im Tal kamen wir zu der stelle, wo wir im Februar 2001 eine kurze Pause im Schnee eingelegt hatten. Im Winter fahren die Kähne nicht, die Wege sind mit Eisentüren versperrt. Damals mussten wir also den steilen Anstieg nehmen
Restaurantessen
Ich bin erst am 11. Oktober 2004 aus Russland wiedergekommen und habe hernach fast ein Jahr im Wohnwagen übernachtet, da mein Zimmer eine Baustelle war. Es war mir zeitlich also nicht möglich, eine Tour zu organisieren.
Eigentlich war das mein einziger Urlaub im Jahre 2004, auch wenn es nur 4 Tage waren. Und wir waren im Elbsandsteingebirge nahe der tschechischen Grenze - sind allerdings nicht hinüber. Immerhin habe ich das erste mal in einer Bofe übernachtet. Eine richtige Tschechientour gab es dieses Jahr leider nicht. Einige traurige Kommentare habe ich schon bekommen. Mal sehen, was 2004 möglich ist.
Mit dabei waren Geert, Mirjam, Esther und Damaris:

Erste Nacht schwarz. Zweite Nacht Bofe. Dritte Nacht Jugendherberge. SEHR erholsam.
Dieses Jahr bin ich den Reisenden etwas entgegengekommen und wir sind etwas später losgefahren, die Reise begann pünktlich um 5:10 Uhr. Über die letztendliche Zusammenstellung war ich dann doch etwas überrascht. Nachdem 43 Personen eingeladen wurden, trafen sich insgesamt 12 davon im Zug: Jessica, Katarina, Sarah M & Sarah T, Steffi, Susanne, Hannes, Haro, Jörn, Marco, Matthias und Thomas.
Wie vergangenes Jahr hatten sich einige um das Frühstück gekümmert, so daß wir uns morgens gemeinsam im Zug stärken konnten. Zwar mußte ich auf meine Salami und meinen Eisbergsalat verzichten, auch hatte ich keinen Thunfisch, doch sind wir alle gut satt geworden (so wir denn mitgegessen hatten).
Während wir so beim Frühstück saßen, haben wir einfach mal unser Durchschnittsalter ausgerechnet. Es lag bei 16,9 Jahren (ohne mich 16,1). Die Zahlenangaben für das "gefühlte Alter" (Auch: Winshil-Alter) halten wir hier wohl besser zurück :-))
Ein alter Spruch lautet: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Er sollte sich ein weiteres Mal bewahrheiten. Vielleicht spare ich mir nächstes Jahr die Einladungszettel einfach ganz. Kostet ja schließlich Papier und Toner... (Aus gegebenen Anlaß haben wir einen Crashkurs über das Benehmen im Hotel durchgeführt). Ja, und zur Erinnerung für mich: Ein genaues Ethanolkonsumwissen hätte mich am Samstagabend den mir beschiedenen Schlaf fliehen lassen (T+M+H; S+S 2:00).
Am Samstag sind wir um 10:30 Uhr bereits in Bad Schandau ausgestiegen, mit der Fähre in den Ort gefahren und dann den 1908 errichtenen Fahrstuhl am Berg nach Ostrau hinaufgefahren. Von dort ging es zu den Schrammsteinen, diese waren mit den Treppen dann immer noch recht steil und schweißtreiben, obwohl es ab und zu schneite. Die Aussicht war wie immer überwältigend (nicht jedes mitgekommene walkman-hörende Kind hat das wahrgenommen) und die Landschaft einmalig. Bis zum großen Winterberg haben wir allerdings 3½ h benötigt. Einige hatten Blasen an den Füßen, so daß wir beschlossen, in Mezni Louka zu übernachten. In diesem Jahr wird es allerdings renoviert, so daß die Übernachtung unmöglich war.
Unsere weitere Hoffnung Zamecek verschlug sich vor Ort leider auch, da auch hier renoviert wurde und nur 6 Betten zur Verfügung standen. Also haben wir die Vorjahresunterkunft Vsyka Lipa genutzt, der Übernachtungspreis war allerdings auf 10 Euro angestiegen. Nach dem WX-Studium sind wir um 12:30 Uhr losgezogen, auf schnellstem Wege nach Hrensko. Endlich wollte ich auch einmal die Strecke mit den Kähnen probieren, also ging es zum Kamenice. Nachdem einige auf einem Baumstamm balancierend auf die andere Bachseite gelangt waren, wollten Hannes und Jörn an anderer Stelle wieder zurück. Die Bilder dazu sehen wie folgt aus:
Danach folgten noch die Kahnfahrten durch den Wilden Klamm und den Edmundsklamm. Auch hierzu ein paar Bilder, vielleicht erkennt ihr mit etwas Fantasie die angegebenen Entsprechungen in den Steinformationen:
Nach der nunmehr 3. Terminverschiebung war es endlich zu diesem Termin gekommen. Wegen Studium und Klausuren war vor Mitte Februar nichts zu machen. In jedem Fall geht die Dienstwoche vor, daher weiterhin um 3 Wochen verschoben, März ist Hippi-Monat, also frühestens April. Ostern sind alle Hotels überfüllt, also das 2. Aprilwochenende. Hier noch einmal die Liste der Leute, die eingeladen wurden:
Ellen, Emily, Esther H, Esther S, Felicitas, Janina, Jennifer C, Jennifer S, Jessica, Katarina, Lisa, Mirjam, Nadine, Rahela, Sarah M, Sarah T, Simone, Steffi J, Steffi L, Steffi S, Susanne jr., Susanne sen., Benito, Chris-Robin, Denis, Dirk, Georg, Hannes Mi, Hannes Mo, Hans-Joachim, Haro, Joris, Jörn, Manuel A, Manuel H, Manuel M,Marcel, Marco, Matthias,Maximilian, Patric, Steffen, Thomas.
Überraschenderweise haben sich in diesem Jahr ganze 16 Leute im Zug zusammengefunden. Gemeinsam im Zug haben die folgenden Leute gefrühstückt: Emily, Janina, Jennifer, Mirjam, Nadine, Rahela, Sarah M & Sarah T, Steffi, Susanne, Chris-Robin, Georg, Hannes, Matthias, Max und Thomas. So begann die Reise schon mit guter Stimmung.
Die Abfahrzeit hatten wir kurzfristig auf 5:00 Uhr vorverlegt, so daß wir schon um 10:00 Uhr loswandern konnten. Von Hrensko ging es zum Preibischtor und dann bis Mezni Louka. Da niemand erschöpft war, sind wir den weiten Weg bis zu den Saunstejn gelaufen und von dort über Umwege zum Hotel Zamecek, es war allerdings bis Mitte März geschlossen. Doch niemand war sauer, weiter ging es nun durch die Dunkelheit bis Vysoka Lipa - und schon hatten wir eine preiswerte und freundliche Übernachtung. Premiere: Das 'study of wt' wurde vollständig durchgeführt (im Hotelzimmer).
Am
nächsten Tag konnten wir durch eine malerische Winterlandschaft wandern. Wie ein weißer Flor lagen
30 cm Schnee lagen überall völlig unberührt auf unserem Weg. Da hat es dann auch nichts ausgemacht,
daß wir ein paar Stunden zu spät zu Hause ankamen. Entgegen meiner Empfehlung haben einige allerdings
die folgenden 1-2 Tage 'krankgefeiert' bzw. die Schule 'geschwänzt'! Ich kann so etwas nicht
gutheißen!!!
Am zweiten Tag war noch genügend vom Frühstück des Vortages übrig, so daß wir kurzerhand im Flußtal
des Kamenicz eine Pause eingelegt haben. Leider konnte man nicht entlang des Flußtals weitergehen, denn
die Stahltüren waren verschlossen. Die Kähne fahren erst ab Frühjahr wieder. So mussten wir uns für
den Aufstieg stärken. Wie man sieht, lag auch hier Schnee, leider wurde es daher auch schnell kalt.
Netterweise hat mir Nina ihre Bilder zur Verfügung gestellt, denn ich fand meinen Film (vorerst) nicht mehr wieder. Sonst vergisst man so manchen Eindruck. Im darauffolgenden Jahr sind wir übrigens endlich mit den Kähnen den Edmundsklamm und den steilen Klamm gefahren. Hier mal eine kleine Auswahl der wunderschönen schneebedeckten Natur:
Und dann haben wir noch einige Personenbilder. Damit man sich wiederfindet:
Ich selbst habe nach über einem Jahr erst meine Bilder entwickeln lassen, hier noch ein paar Beweise, daß diese Reise tatsächlich stattgefunden hat:
Auf der Rückreise haben wir uns wieder gut unterhalten oder Musik gehört, ich war auf jeden Fall geschafft. Es hat dieses Jahr wieder viel Freude gemacht, zudem konnte ich einige neue Brüder und Schwestern kennenlernen.
Diese Berichte habe ich schon mal auf eine andere Seite ausgelagert - einfach anklicken, da steht der Rest.
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