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Was geht am Tornowsee ab?

Leider ist historisch nicht mehr jede Einzelheit überliefert, allein schon an den genauen Zeitdaten scheitern die Nachforschungen der Historiker. Daher hier die letzten aktuellen Daten, historisches Material (Berichte, eingescannte Beweisfotos etc.) nehme ich gern per Mail entgegen. Quellautoren bleiben auf Wunsch auch anonym :-)

22. - 24. Juni 2001

Urspünglich stammt die Idee dieses Ausfluges von Mirjam und Emily. Und ganz meiner Erfahrung entsprechend konnten diese beiden dann auch leider nicht mitkommen. Dennoch ist eine ganz ansehnliche Truppe zusammengekommen, auch in späterer Zeit sollte diese Reise noch ihre Auswirkungen haben...

Zu diesem Datum ist es gekommen, weil ich am Freitag um 12:00 Uhr die Klausur zur Physikalischen Chemie geschrieben habe, nach erfolgreicher Absolvierung erwartete mich in der nachfolgenden Woche das Praktikum. Zeitlich war es also der letztmögliche Zeitpunkt. Gemeinsam hatten wir uns daher auf eine Abfahrzeit von 16:00 Uhr geeinigt. Also wir dann endlich um 17:00 Uhr abfuhren, meinte Detlev, wir wären frühestens Mitternacht am See. Ich wäre gern noch im Hellen angekommen ;-)

Mit dabei waren Sarah M, Steffi und [Nina] sowie Kai und Denis L, Thomas, Marco, Jörn, Hannes, Tobias und Matthias. Emily und Mirjam haben kurzfristig abgesagt. Die ersten Kilometer haben wir noch einen guten Schnitt von 18 km/h gehalten, doch 3 km vor Ferbellin verließ uns das Glück. Die ausgeschilderte und in unsere Fahrradkarte eingezeichnete Brücke des Fahrradweges war schlicht und einfach nicht mehr da.

So haben wir uns verirrt, sind viel im Kreis gefahren, Denis ist fast baden gegangen usw. Im Dunkeln sind wir nach Fehrbellin hineingefahren und auf der asphaltierten (aber frequentierten) Straße nach Neuruppin weitergefahren. Lobend kann hier Harald erwähnt werden, der hervorragend zwischen den Worten hören konnte und uns seit Anfang Neuruppin hilfreich zur Seite stand. Diejenigen, die doch durchgehalten hatten, waren abends dann vollkommen groggy und so schlief es sich schnell ein.

Samstag kam Nina nach, Lagerfeuer, Sarah spielte Gitarre, Baden im Tornowsee bei Sonnenschein, Fahrradausflug zum Kalksee, ...

Die Rückfahrt am Sonntag war von Zersplitterung geprägt. Erst haben wir Hannes und Jörn verloren, dann Thomas, weil er die beiden suchen wollte. An dieser Stelle eine erneute Rüge an das verantwortungslose Verhalten von Thomas und Marco. Statt die Gruppe zusammenzuhalten und die richtigen Fahrtrouten herauszusuchen, leisteten sie aktive destruktive Arbeit. Als Ergebnis kamen wir sehr spät erst an.

Ach ja, ich hatte euch ja auf die Folter gespannt, welche späteren Auswirkungen diese Reise haben sollte. Nun, von da an waren Jörn und Sarah ein "Paar" (zumindest ging es mit diesem Wochenende los). Denn schon auf der Hinreise hat Jörn neben allerlei Faxen vor Kraft strotzend auch Sarah noch geschoben. Auf der Rückreise ist ihr der Pedalarm fast abgefallen weil die Schraube locker war - so konnte Jörn ebenfalls fleißig helfen. Immerhin haben sie im Sommer 2003 geheiratet.

1998 bis 2000

Ab und zu haben wir uns am See getroffen, sind allerdings mit dem Auto hingefahren, haben Holz gesammelt, Lagerfeuer gemacht, gezeltet und einen Tag 'abgechillt'.

Dezember 1997

Ich wollte eigentlich nicht allein am Tornowsee übernachten. So habe ich am Abend noch Besuch bekommen, doch die 4 sind leider nicht geblieben. So konnte ich die Ruhe genießen. Zumindest einige Zeit haben wir am Lagerfeuer gesessen. Verwunderlich war ihr Besuch schon, denn die Tschechientour vom 20. und 21. September hatten sie nicht so positiv in Erinnerung.

Jan, Kirsten, Yvonne, Denis (v.l.n.r.) es war morgens ziehmlich kalt

8. und 9. November 1997

Von Lindow aus bin ich mit Detlef über den Gundulacksee bis zum altbekannten Zeltplatz am Tornowsee gefahren. Zum Abendessen sind wir mit dem Kanu bei der Boltenmühle vorgefahren. Es war zwar schon etwas kalt, für ein Lagerfeuer hat es aber noch allemal gereicht.

29. und 30. März 1997

Nun sind wir gleich noch einmal als größere Gruppe an den See gefahren. Nachdem Jan gefragt hatte, ob wir denn nicht baden gehen würden, tat Detlef so, als ob er das tatsächlich tun würde. Worauf Arthur nicht als letzter ins Wasser wollte. Nun stand er schon mit Badehose am Ufer - da ist er dann natürlich auch hinein. Allerdings waren die 4°C schon ziehmlich kalt.

27. und 28. März 1997 (Karfreitag)

An diesem stürmischen Wochenende habe ich mit Joris am See übernachtet. Während in unserer Heimatstadt einige Dächer verlorengingen, riß uns der Wind ebenfalls das Außenzelt weg. Dazu kam noch ein konstanter Nieselregen. So waren wir morgens um 6 schon gut durchgenäßt. Zwar sind wir etwas um den See gejoggt, um wieder warm zu werden, aber es half alles nichts, wir wollten uns irgendwo aufwärmen. Die Boltenmühle macht aber erst um 10:00 Uhr auf. Also sind wir ziehmlich früh in die Heimat zurückgekehrt.

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