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Mit dem Kanu unterwegs

Himmelfahrt 2007

Ich war nicht mit. Aber die vier hatten sich das meinige sowie das Kanu meines Bruders geliehen. Und kamen mit kräftigem Sonnenbrand zurück :-)

Müritz 2006

25. bis 28. Mai (Himmelfahrtwochenende) Müritz, Canow, Fürstenberg, Ellbogensee, Kleinmanow

Aus dem großen Vaude-Zelt für die 3 Mädels wurde dann doch ein Jungenszelt. Denn nicht Mirjam, Susi und Sara übernachteten dort, sondern Willi, Hugo und xxxxxx.

Marco wollte ja einen Bericht schreiben. Habe ihm auch alle Bilder gesammelt gegeben. Aber wie meine Erfahrung der vergangenen Jahre mit _ALLEN_ Personen zeigt: Ich erhalte NIX!

Irgendwann weiss auch keiner mehr, wo es denn damals lang ging. Zur Rettung hier eine Karte von Google Earth. Könnte man sicher noch nachbearbeiten, aber da hatte ich ja schon was zu gesagt ...

Rhin 2002

Mit dabei waren in meinem Boot Thomas M und der SuperDAG Thomas N. Hannes hat seine Späße gemacht, Nico und Steffen sind die Autos gefahren und ich habe mich lange mit Ulli unterhalten, er war wieder aus St. Petersburg zurück.

Saale 2001

Eigentlich sollte diese Tour vom 13. bis 16. 4. 2001 stattfinden. So war es zumindest geplant. Nach einiger Zeit hatten wir uns auf die Saale geeinigt. 1997 sind wir noch von Saalefeld aus gestartet, 2001 dann von Rudolstadt. Damit hatten wir bereits 2 Wehre umgangen, die man hätte herunterfahren können - siehe Bilder unter 1997!

Schlecht sah es nur mit dem Wetterbericht aus: Dauerregen und Tagestemperaturen von +1 bis -6 °C sollten uns begleiten. Das Fleich zum Grillen und für den Kesselgoulasch war aber schon gekauft - was also tuen? Natürlich trotzdem fahren! Bis zum Abend des 14. lief auch alles weitgehend problemlos, da unter 0°C waren, störte uns das bißchen Schnee nicht. Nico war nachgekommen, gemeinsam saßen wir am Lagerfeuer.

Doch der 15. begann mit Dauerregen. Und dieser hörte nicht auf. Wir entschlossen uns zur Heimfahrt. Doch da Nico mein Kanu nachgebracht hatte, wollte ich mit Jörn unbedingt noch weiterfahren. Dank GORE-TEX Komplettausstattung ist das ja auch bei Dauerregen kein Problem. Bis Camburg sind wir beide dann noch gekommen. Da hatten die anderen 12 die Autos geholt, Sachen gepackt und uns mitgenommen. Fotos folgen!

Rheinsberg & Rhin 2000

Bei dieser Tour gingen uns die Naschvorräte überraschend früh aus. Dank 2 junger netter Mitfahrer.

Oder und Oderbruch 1999

Mit dabei waren Steffen und Simone, Detlev und Silvia mit Marco und Tom sowie Dieter mit Marcel, Nico und Tina und natürlich Sarah und Sabine.

Die Wellen der Oder machten uns ganz schön zu schaffen. Die eine oder andere Welle schwappte in meinen kleinen Indianer hinein. Und dank des starken Windes konnte man nicht mal richtig steuern. Die Seitenarme waren dann viel ruhiger - hier spielte mein Boot seine Schnelligkeit aus. Ich weiss gar nicht mehr, ob Tom bei dieser Tour dreimal ins Wasser gefallen ist :-)

Spreewald 1998

Ich erinnere mich noch gern an die vielen kleinen Schleusen, die man mit der Hand bedienen durfte. Die vielen kleinen Verästelungen waren ideal für Kanutouren. Und weit und breit keine Straße!

8. und 9. November 1997

Tour von Lindow über Gundulacksee bis Tornowsee. Siehe Tornowsee

1. bis 4. Mai 1997

Tour auf der Saale von Saalefeld bis hinter Camburg. Mit Joris, Familie Kettner und Familie Thiel. Bilder: [Joris, Detlev, Silvia, Marco, Tom, Rainer, Silke, Nadine, Kai]


Hier ein Bild, wie mein Kanu heute im Garten liegt (Sommer 2005) und ohnehin nur andere damit fahren:

Because found some pictures. After scanner they will be here. update: 22.1.2004

"Wildes Zelten"?

In den meisten Fällen haben wir nicht auf einem Campingplatz übernachtet, sondern an einem geeigneten Ort in der freien Natur. Manches Mal wird es als 'wildes Campen' bezeichnet. In Bezug auf die Übernachtung in freier 'wilder' Natur mag dies in jedem Fall richtig sein, allerdings schwingt ein Hauch von Illegalität in dieser Beschreibung mit. Selbstverständlich hinterlassen wir unsere Übernachtungsstelle genau so, wie wir sie vorgefunden haben. Müll wird in Tüten mit nach Hause genommen. Lagerfeuer werden so angelegt, dass sie nirgends überspringen können. Hinterher werden sie fachmännisch gelöscht. Und auch das Übernachten an sich ist legal.

Die Regelung des Übernachtens in freier Wildbahn ist in den jeweiligen Gesetzen zum Naturschutz geregelt. Nur in wenigen Details ist dies auf Bundesebene geregelt, im allgemeinen gilt für jedes Bundesland eine individuelle Regelung. Exemplarisch habe ich die Gesetze für Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern herausgegriffen. In anderen Bundesländern gibt es ähnliche Regelungen. Alternativ sind Absprachen mit der Polizei vor Ort möglich, oder man fragt einen freundlichen Bauern, ob man auf seiner Wiese eine Nacht zelten darf. So lernt man Land und Leute auch gleich besser kennen (z.B. in Frankreich, wo es die folgenden Regelungen leider nicht gibt).

Brandenburg

Gesetz über den Naturschutz und die Landschaftspflege im Land Brandenburg (Brandenburgisches Naturschutzgesetz - BbgNatSchG) vom 26.05.2004, Veröffentlichungsblatt GVBl.I/04, [Nr. 16] , S.350:

Abschnitt 7
Erholung in Natur und Landschaft

§ 49 Zelten und Aufstellen von Wohnwagen

Zelte oder sonstige bewegliche Unterkünfte (Wohnwagen) dürfen in der freien Landschaft unbeschadet weitergehender Vorschriften außerhalb von öffentlichen Straßen und Plätzen nur auf einem Zelt- oder Campingplatz aufgestellt und benutzt werden. Fuß-, Rad-, Reit- und Wasserwanderer dürfen abseits von Zelt- und Campingplätzen für eine Nacht Zelte aufstellen, wenn sie privatrechtlich dazu befugt sind und keine besonderen Schutzvorschriften entgegenstehen.

Mecklenburg-Vorpommern

791-5 Gesetz zum Schutz der Natur und der Landschaft im Lande Mecklenburg-Vorpommern (Landesnaturschutzgesetz - LNatG M-V) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Oktober 2002

Abschnitt 6
Erholung in Natur und Landschaft

§ 45 Zelten und Aufstellen von beweglichen Unterkünften

(1) Zelte oder sonstige bewegliche Unterkünfte (Wohnwagen, Wohnmobile) dürfen nur auf hierfür zugelassenen Plätzen aufgestellt und benutzt werden.

(2) Nichtmotorisierte Wanderer dürfen außer in Nationalparken und Naturschutzgebieten abseits von Zelt- und Campingplätzen in der freien Landschaft für eine Nacht zelten, wenn sie privatrechtlich dazu befugt sind und keine anderen Rechtsvorschriften entgegenstehen. Auf Grundstücken, die zum engeren Wohnbereich gehören, dürfen Zelte und sonstige bewegliche Unterkünfte für den persönlichen Gebrauch aufgestellt werden, wenn die Belange der öffentlichen Sicherheit und Ordnung gewährleistet sind.

(3) Die untere Naturschutzbehörde kann auf Antrag im Einzelfall außerhalb von Zelt- und Campingplätzen die Aufstellung und Benutzung von insgesamt nicht mehr als fünf Zelten oder nach dem Straßenverkehrsrecht zugelassenen Wohnwagen und Wohnmobilen bis zu sechs Monaten genehmigen, wenn

  1. Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege und andere Belange des allgemeinen Wohls nicht beeinträchtigt werden,
  2. die genutzte Stelle und ihre Umgebung saubergehalten und vor dem Verlassen wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand gebracht werden und
  3. ordnungsgemäße sanitäre Verhältnisse und sonstige Belange der öffentlichen Sicherheit und Ordnung gewährleistet sind.

Satz 1 gilt sinngemäß für Zeltlager mit mehr als fünf Zelten, die im Rahmen einer zeitlich begrenzten Jugend-, Sport- oder ähnlichen Veranstaltung für deren Dauer aufgeschlagen werden sollen.

Wichtig ist hierbei sicherlich der Unterpunkt (2). In einschlägigen Foren wird auch über Sportplätze berichtet - zur Übernachtung insofern ideal geeigenet, als der Rasen ideal eben ist.

Noch eine Anmerkung zum Umgang mit der Natur. In den Nationalparks Colorado und Grand Canyon in den USA habe ich jeweils den Spruch gelesen: "We only take pictures. We only leave footsteps." - Was übersetzt soviel bedeutet wie "Wir machen (nehmen) nur Photos. Wir lassen nur Fußspuren zurück." Dieses Leitmotiv sollte wohl das grundsätzliche Verhalten charakterisieren: Weder zustörerisch eingreifen, indem man geschützte Dinge mitnimmt noch die Umwelt verderben, indem man seinen Müll zurücklässt. Es ist ohnehin paradox: die vollen Bierflaschen schafft man in den Wald zu tragen - leer (und damit leichter) kann man sie aber nicht mehr transportieren?"

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