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Ich war nicht mit. Aber die vier hatten sich das meinige sowie das Kanu meines Bruders geliehen. Und kamen mit kräftigem Sonnenbrand zurück :-)
25. bis 28. Mai (Himmelfahrtwochenende) Müritz, Canow, Fürstenberg, Ellbogensee, Kleinmanow
Aus dem großen Vaude-Zelt für die 3 Mädels wurde dann doch ein Jungenszelt. Denn nicht Mirjam, Susi und Sara übernachteten dort, sondern Willi, Hugo und xxxxxx.
Marco wollte ja einen Bericht schreiben. Habe ihm auch alle Bilder gesammelt gegeben. Aber wie meine Erfahrung der vergangenen Jahre mit _ALLEN_ Personen zeigt: Ich erhalte NIX!
Irgendwann weiss auch keiner mehr, wo es denn damals lang ging. Zur Rettung hier eine Karte von Google Earth. Könnte man sicher noch nachbearbeiten, aber da hatte ich ja schon was zu gesagt ...
Mit dabei waren in meinem Boot Thomas M und der SuperDAG Thomas N. Hannes hat seine Späße gemacht, Nico und Steffen sind die Autos gefahren und ich habe mich lange mit Ulli unterhalten, er war wieder aus St. Petersburg zurück.
Eigentlich sollte diese Tour vom 13. bis 16. 4. 2001 stattfinden. So war es zumindest geplant. Nach einiger Zeit hatten wir uns auf die Saale geeinigt. 1997 sind wir noch von Saalefeld aus gestartet, 2001 dann von Rudolstadt. Damit hatten wir bereits 2 Wehre umgangen, die man hätte herunterfahren können - siehe Bilder unter 1997!
Schlecht sah es nur mit dem Wetterbericht aus: Dauerregen und Tagestemperaturen von +1 bis -6 °C sollten uns begleiten. Das Fleich zum Grillen und für den Kesselgoulasch war aber schon gekauft - was also tuen? Natürlich trotzdem fahren! Bis zum Abend des 14. lief auch alles weitgehend problemlos, da unter 0°C waren, störte uns das bißchen Schnee nicht. Nico war nachgekommen, gemeinsam saßen wir am Lagerfeuer.
Doch der 15. begann mit Dauerregen. Und dieser hörte nicht auf. Wir entschlossen uns zur Heimfahrt. Doch da Nico mein Kanu nachgebracht hatte, wollte ich mit Jörn unbedingt noch weiterfahren. Dank GORE-TEX Komplettausstattung ist das ja auch bei Dauerregen kein Problem. Bis Camburg sind wir beide dann noch gekommen. Da hatten die anderen 12 die Autos geholt, Sachen gepackt und uns mitgenommen. Fotos folgen!
Bei dieser Tour gingen uns die Naschvorräte überraschend früh aus. Dank 2 junger netter Mitfahrer.
Mit dabei waren Steffen und Simone, Detlev und Silvia mit Marco und Tom sowie Dieter mit Marcel, Nico und Tina und natürlich Sarah und Sabine.
Die Wellen der Oder machten uns ganz schön zu schaffen. Die eine oder andere Welle schwappte in meinen kleinen Indianer hinein. Und dank des starken Windes konnte man nicht mal richtig steuern. Die Seitenarme waren dann viel ruhiger - hier spielte mein Boot seine Schnelligkeit aus. Ich weiss gar nicht mehr, ob Tom bei dieser Tour dreimal ins Wasser gefallen ist :-)
Ich erinnere mich noch gern an die vielen kleinen Schleusen, die man mit der Hand bedienen durfte. Die vielen kleinen Verästelungen waren ideal für Kanutouren. Und weit und breit keine Straße!
Tour von Lindow über Gundulacksee bis Tornowsee. Siehe Tornowsee
Tour auf der Saale von Saalefeld bis hinter Camburg. Mit Joris, Familie Kettner und Familie Thiel. Bilder: [Joris, Detlev, Silvia, Marco, Tom, Rainer, Silke, Nadine, Kai]

Hier ein Bild, wie mein Kanu heute im Garten liegt (Sommer 2005) und ohnehin nur andere damit fahren:

Because found some pictures. After scanner they will be here. update: 22.1.2004
In den meisten Fällen haben wir nicht auf einem Campingplatz übernachtet, sondern an einem geeigneten Ort in der freien Natur. Manches Mal wird es als 'wildes Campen' bezeichnet. In Bezug auf die Übernachtung in freier 'wilder' Natur mag dies in jedem Fall richtig sein, allerdings schwingt ein Hauch von Illegalität in dieser Beschreibung mit. Selbstverständlich hinterlassen wir unsere Übernachtungsstelle genau so, wie wir sie vorgefunden haben. Müll wird in Tüten mit nach Hause genommen. Lagerfeuer werden so angelegt, dass sie nirgends überspringen können. Hinterher werden sie fachmännisch gelöscht. Und auch das Übernachten an sich ist legal.
Die Regelung des Übernachtens in freier Wildbahn ist in den jeweiligen Gesetzen zum Naturschutz geregelt. Nur in wenigen Details ist dies auf Bundesebene geregelt, im allgemeinen gilt für jedes Bundesland eine individuelle Regelung. Exemplarisch habe ich die Gesetze für Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern herausgegriffen. In anderen Bundesländern gibt es ähnliche Regelungen. Alternativ sind Absprachen mit der Polizei vor Ort möglich, oder man fragt einen freundlichen Bauern, ob man auf seiner Wiese eine Nacht zelten darf. So lernt man Land und Leute auch gleich besser kennen (z.B. in Frankreich, wo es die folgenden Regelungen leider nicht gibt).
Gesetz über den Naturschutz und die Landschaftspflege im Land Brandenburg (Brandenburgisches Naturschutzgesetz - BbgNatSchG) vom 26.05.2004, Veröffentlichungsblatt GVBl.I/04, [Nr. 16] , S.350:
Abschnitt 7
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791-5 Gesetz zum Schutz der Natur und der Landschaft im Lande Mecklenburg-Vorpommern (Landesnaturschutzgesetz - LNatG M-V) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Oktober 2002
Abschnitt 6
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Wichtig ist hierbei sicherlich der Unterpunkt (2). In einschlägigen Foren wird auch über Sportplätze berichtet - zur Übernachtung insofern ideal geeigenet, als der Rasen ideal eben ist.
Noch eine Anmerkung zum Umgang mit der Natur. In den Nationalparks Colorado und Grand Canyon in den USA habe ich jeweils den Spruch gelesen: "We only take pictures. We only leave footsteps." - Was übersetzt soviel bedeutet wie "Wir machen (nehmen) nur Photos. Wir lassen nur Fußspuren zurück." Dieses Leitmotiv sollte wohl das grundsätzliche Verhalten charakterisieren: Weder zustörerisch eingreifen, indem man geschützte Dinge mitnimmt noch die Umwelt verderben, indem man seinen Müll zurücklässt. Es ist ohnehin paradox: die vollen Bierflaschen schafft man in den Wald zu tragen - leer (und damit leichter) kann man sie aber nicht mehr transportieren?"
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