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Harte Ware

server Hardware des 'House-Servers' @ home

Zum Beginn des Projektes eines gemeinsam genutzen Servers stand die Forderung, daß sich der Rechner auch von Ferne einschalten läßt. Also mußte ein ATX-Netzteil her. Und eine passende APM-(Advanced Power Management) unterstützende Hauptplatine. Im Bereich Sockel 7 sind die Angebote preis/leistungsmäßig recht gut. Als Prozessor lag dann noch ein Original Intel Pentium-S 100 herum - damit war die Grundlage gelegt.

Bei der Wahl des Betriebssystems gab es übrigens keine langen Grübeleien, es stand relativ schnell fest:

Unix

So meldete der Linux-Kernel dann auch gleich satte 40 BogoMIPS (spezielle Rechenroutine zur Ermittlung der Prozessorgeschwindigkeit, gemessen in Millionen Instruktionen Pro Sekunde) beim Booten - meine anderen Rechner haben 802 (K6-2 400), 2396 (PIII-M 1200) sowie 2899 (Athlon XP 1700+)! Etwas verwundert schaute ich in das BogoMIPS-HowTo, und siehe da, die StandardPentiums (daher meldet das BIOS Pentium-S für Standard statt Pentium-MMX) erreichen einen Wert von ca. 0.4 ihrer Taktfrequenz. Also doch alles in Ordnung :-O

Ansonsten wurde in das Towergehäuse noch ein 6X-CDROM eingebaut (von dem man sogar booten kann!!), eine 100 MB IDE-Platte, dann noch eine 8 GB IDE-Platte, ein Dawicontrol 2974 FastSCSI-PCI Controller mit einer 1 GB Seagate-Platte eingebaut. Dem Prozessor wurden 32 MB SGRAM zur Seite gestellt. Eine Mozart-Soundkarte liefert nicht nur Futter für die Brüllwürfel, sondern dient außerdem als Controller für das Original Mitsumi 2x-CD-Romlaufwerk. Und als Datenlieferant von MP3-Files ist selbst dieses noch ca. 20mal zu schnell.

An das heimische Netzwerk ist der Rechner über eine 100MBit PCI-Netzwerkkarte angebunden, der Kontakt zur Aussenwelt besteht einmal über das angeschlossene Modem - so läßt sich mit einem einfachen Anruf per Handy auch aus Zentraltransylvanien der Rechner starten - und über die eingebaute ISDN-Karte. Die Zugangsdaten werden hier demnächst veröffentlicht, wenn der sichere Zugang gewährleistet ist und alle Ports dichtgemacht wurden.

Im Moment führt das cron-script leider noch nicht dazu, daß sich der Rechner sauber herunterfährt und ausschaltet, es gibt Komplikationen mit den Runlevels und der Ausführung des richtigen Befehls zur richtigen Zeit. Doch kommt Zeit - kommt Rat.

Nachtrag Geschwindigkeit: Ich habe mp3blaster nachinstalliert, damit der Server als 'Radiostation' dient. Auf der Festplatte sind entsprechende Files abgelegt. Die 128bit files belasten in Stereo den Server nur mit 38%, und das trotz 16MByte Speicher. Klangqualität der Mozartkarte ist gut.

Nachtrag zum Nachtrag: Dank hardwarebeschleunigter Grafik der Matrox Millenium ist unter X11 mit SuSE 8.1 und XMMS und Spectrumanalyser die Auslastung auf 5% gesunken, Ram auf 64MByte gestiegen. Seit Monaten läuft der Rechner stabil und dient durch Zufallsauswahl der Musikstücke als werbefreie Musikbox.

Nachtrag 2006: Habe den Server testweise wieder in Betrieb genommen: nach 1281 Tagen Ruhe startete er problemlos. Nur die Partitionen wurden gechecked. Letzter Login: August 2002. Ich habe ihn hernach ohnehin stillgelegt. Werde ihn gegen einen SNI mit 384 MB RAM, 233 MHz und GigaBit austauschen.

Toaster Der Toaster

Von aussen sieht er zwar aus wie ein Toaster, doch wer weiß, was in ihm werkelt, der ist sich sicher: Es kann sich nur um einen Mandelbrenner handeln. Auf dem nicht ganz taufrischen Gehäuse eines alten Highscreen-Arbeitspferdes steht noch 486DX33 drauf. Nachdem mein HX2-Board von Gigabyte die Eigenart entwickelt hatte, CD-ROM Laufwerke zu zerstören (Summe: 3), konnte ich es beim freundlichen Computerhändler um die Ecke gegen ein TX3 eintauschen. Das arbeitet mit maximal 66 MHz Boardtakt, maximaler Faktor 5.5 (BF2-Pin). Dieses sitzt nun im Inneren, zusammen mit einem K6-2/400 und verrichtet leise säuselnd seinen Dienst.

Doch was ist ein Toaster ohne feste Platte? Nach 3.4er DPTA und 8.4er DHEA werkelt nun eine 13.5er DJNA mit 7200 U/min in der Möhre. Von der Slot-In Technik begeistert ,wollte ich mir ein Pioneerlaufwerk holen. Da diese Firma aber nur noch DVD-Laufwerke herstellt, kann ich mir nun auch diese Scheiben in 6facher Geschwindigkeit ansehen. Naja, zur Datenspeicherung erfüllt das 2.88er Laufwerk schon fast die Ansprüche an Datensicherheit, denn wer hat heute schon noch ein solches? Datenschutz auf hoher Ebene eben.

Ein wichtiger Aspekt könnte die Grafikkarte sein. Seinerzeit grandios-famos, heute nur noch ein müdes mitleidiges Lächeln entlockend: die Mystique. Doch wie eigentlich schon im Impressum geschildert, um Konsole auf einem Festfrequenzer feiern zu dürften, wahrscheinlich die beste Lösung. Im Übrigen - wir wollen doch alle ohnehin mit unseren Rechnern nur arbeiten und allenfalls Solitär spielen :-) Wenn dann doch mal eine Exkursion mit Fräulein Croft gewünscht wird, geht das von der Voodoo über den Fernsehausgang auf den 21" Triniton Fernseher, mit Dolby Surround kommt schon fast Atmosphäre auf.

Nachtrag 2005: Das alles ist nun 5 Jahre her, ich habe schon mehrmals umgerüstet. Ich werde hier nie den aktuellen Stand hinschreiben können, wiewohl es ohnehin uninteressant ist. Zur aktuellen Rechnertechnik ist die Tabelle auf der Computerseite bestimmt interessanter. Und zum Spielen habe ich mir eine PS2 zugelegt, dann habe ich keine Treiberprobleme und muss (kann) mir nicht ständig eine neue Grafikkarte kaufen. Außerdem habe ich gar keine Zeit zum Spielen.

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© 1999-2006 saiht