Tag: Internet

  • Langsames Internet

    Eines der Leiden hier in Vietnam ist das langsame Internet. Immer wieder ist es unterbrochen, speziell die internationalen Verbindungen. Wir sprechen schmunzelnd von einer üblichen “Shark Attack” so als ob ein Hai die Leitung angefressen hätte. Wenn man sieht, wo die Unterseekabel verlaufen, ist es schon verwunderlich, dass nur Vietnam betroffen ist.

    Was auch immer die Ursache, die Leitung ist seit dem 2. August gestört, am 9. August noch 10 Tage zu warten …

    Der folgende Link von 2016 geht leider nicht mehr, aber es gibt eine weitere Quelle.

    http://english.vietnamnet.vn/fms/science-it/161866/internet-in-vietnam-to-resume-in-at-least-10-days.html

    Und hier die zweite Quelle: https://subtelforum.com/73internet-in-vietnam-to-resume-in-at-least-10-days/

  • Ankunft Ho Chi Minh City

    Ankunft Ho Chi Minh City

    Nach Abflug aus Berlin am Mittwoch und kurzem Zwischenstop in Moskau und 10 Stunden Flugzeit lande ich am Donnerstag früh um kurz nach 9:00 Uhr in Ho Chi Minh City. Warme 28 °C erwarten mich und lassen sofort nach einem kurzen Ersatz für meine Jeans wünschen. Wie versprochen holt mich Bernd vom Flughafen ab. Mit dem klimatisierten Taxi geht es durch das Verkehrschaos der Stadt in Richtung Schule. Dabei erfahre ich schon mal einige Details zum besonders kreativen und chaotischen Leben in dieser Stadt.

    Nachdem die Sachen erst mal in der Schule untergestellt sind fahre ich auf dem Sozius von Bernds Roller zum Einkaufszentrum An Phu und zum Geldautomaten. Ich kann maximal 5.000.000 VND abheben, das mache ich zwei mal und bin somit ganz schnell Multimillionär! Schritt eins ist erledigt: Geld!

    Schritt zwei: Mobilfunk und Internet. Auf zum Laden des Vertrauens, die Karte kostet einmalig 45.000 VND (1,80 €). Für monatlich 90.000 VND (3,60 €) erhalte ich 1,2 GB Datenvolumen und einigen Aufladebonus. So habe ich ausreichend *102# Gesprächsguthaben und freie SMS. Für das iPad gibt es auch eine neue Karte: DC500 von viettel kostet 500.000 VND (20 €) einmalig und gibt mir für die folgenden 12 Monate 5GB Surfvolumen im 3G-Netz. LTE oder 4G wird in diesem Jahr erst aufgebaut, vielleicht kommt es nächstes Jahr mit hinzu. Dank Google Maps und GPS habe ich jetzt überall einen digitalen Stadtplan und Routenassistent dabei.

    Der dritte Schritt: Ein eigener Roller. Gut, das Fahren in Ho Chi Minh City (HCMC) ist speziell, dazu später mehr. Aufgrund der Rahmenbedingungen hier (Spritpreis, Wetter, rudimentäre öffentliche Verkehrsmittel) hat praktische jeder einen Roller und bewegt sich damit fort. Also fahren wir zum Händler des Vertrauens in Thao Dien.

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    Ich miete einen Sym Attila Victoria mit 110 cm³ 8,6PS Variomatik und Durchschnittsverbrauch von 2,5 Liter/100km bei einem Spritpreis von 15390 VND (0,62 €) je Liter. Das macht 1,5 Eurocent pro Kilometer – das ist schwer zu unterbieten.

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    Im Mietvertrag für einen Monat steht neben der Miete von 1.200.000 VND (48 €) ein Pfand von 4.000.000 VND (160 €) und regelmäßige Wartung, Reparatur und Pannenservice. Noch ein Helm für 220.000 VND (8,80 €) und ab 16:00 Uhr fahre ich allein durch die Stadt. Ernährungstechnisch bin ich noch nicht so ganz experimentierfreudig und begebe mich in ein McDonalds. Jene gibt es erst seit Anfang 2015 in HCM, doch sind schon ausreichend Filialen über die Stadt verteilt. Und KFC, BurgerKing, Starbucks, Dunkin Donuts usw. fehlen natürlich nicht.

  • Globalisierung für Privatkunden

    Globalisierung für Privatkunden

    Ich sitze hier in Hverir, Island, in einem Café und denke über die Erweiterung meiner digitalen Spiegelreflexkamera durch einen Kabelfernauslöser nach.

    GlobalisationSchwups mit dem iPad das Internet durchsucht und einen Anbieter in China gefunden. Bestellt und über Luxemburg (PayPal) bezahlt wird es mir in ein paar Tagen nach Niedersachsen geliefert. So sehr ist die Welt mittlerweile zu einem Dorf zusammengewachsen.

  • Die eigene Cloud

    Die eigene Cloud

    Ich sitze im Bus vom Flughafen Keflavik auf Island in Richtung Hauptstadt Reykjavik und entsinne mich an eine Tour durch die Berge des Kaukasus im Jahre 2010. An einer Stelle in Georgien sind wir auf abenteuerlichen Straßen einen Pass hinaufgefahren. Aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse (trotz Empfehlung der ADAC-Straßenkarte) dauerte die Fahrt eine halben Tag. Ich fragte mich also, wie hoch dieser Pass wohl war. Kein Problem im Jahre 2015! Der Bus hat (natürlich) freies WLAN. Mit meinem Ipad Air verbinde ich mich mit meiner Synology DS215j in Hofkoh. Darauf sind unter anderem all meine digitalen Fotos (etwa 59000) sortiert gespeichert und ich finde schnell ein passendes Exemplar:

    Georgien2010_1

    Ein wenig in das Bild gezoomt und die 2025 Meter werden sichtbar:

    Georgien2010_2

    Eigentlich also doch gar nicht so viel. Begeisternd hieran ist vielmehr, wie man auch Tausende Kilometer von zu Hause entfernt Zugriff auf seine Dokumente hat – in einem Bus!

  • Wetter live: Blitze

    Wetter live: Blitze

    Bei meinem Besuch im Ruhrgebiet machte mich ein Geograph, der hobbymaßig auch Meteorologe ist auf folgende Seite aufmerksam: http://blitzortung.org/ . Das Gewitter vom 14. August sieht dann so aus:
    blitzortung.org2

    Für das gesamte Gebiet Deutschlands sieht es dann wie folgt aus. blitzortung.org3Rechts noch eine Anzeige, welche Stationen zur Ortung beigetragen haben.blitzortung.org1

    Man kann unser Gewitter also noch in Belgien, Polen, Norwegen, Finnland und Dänemark messen.